Bitcoin, Fiat & Rock'n'Roll

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#5minF Blockchain, Banken und der digitale Euro - Italienische Banken gehen voran

#5minF Blockchain, Banken und der digitale Euro - Italienische Banken gehen voran

Deutsche Banken untersuchen inzwischen immer mehr, wie sie die Vorteile der Blockchain-Technologie für sich und ihre Geschäftsmodelle nutzen können. Allerdings befinden sich die meisten dieser Banken hierbei noch in der konzeptionellen Phase und haben noch kein konkretes Produkt auf den Markt gebracht. Ganz anders der italienische Bankenverband ABI. ABI hat gemeinsam mit den Partnerunternehmen NTT Data, SIA und R3 ein Blockchain-System entwickelt, das für Zahlungen zwischen Banken, also den Interbankenzahlungsverkehr, genutzt wird. Ziele dieses „Spunta“-Vorhabens sind es, zusammenpassende Zahlungsaufträge automatisch zu erkennen, einen standardisierten Prozess und einheitlichen Kommunikationskanal für den Interbankenzahlungsverkehr zu schaffen und die Transparenz über Transaktionsinformationen für die beteiligten Banken zu erhöhen. Das Projekt wurde 2017 gestartet und ist bereits vor einem Jahr live gegangen. Inzwischen nutzen bereits fast 100 Banken diese DLT für alltägliche Interbankentransaktionen - Banken, die zusammen mehr als 80% der Mitarbeiter im italienischen Bankensektor beschäftigen.

Doch wie genau funktioniert die Spunta-Plattform? Welche relevanten Erkenntnisse kann das Projekt für den digitalen Euro der Europäischen Zentralbank liefern? Und wie stellt sich der italienische Bankenverband die zukünftige Rolle der Banken in einer Welt mit dem digitalen Euro vor? Welche Rolle spielt hierbei die Programmierbarkeit? Mehr hierzu in der heutigen Five-Minute-Friday-Episode des Podcasts Bitcoin, Fiat & Rock’n‘Roll.

#5minF Bitcoins Nachteile, die gleichzeitig auch Vorteile sind

Über wenige Dinge lässt sich so schön streiten und über wenige Dinge wird auch so emotional gestritten wie über Bitcoin. Regelmässig fallen sich Bitcoin-Gegner und -Befürworter in Social Media gegenseitig an den Hals. Das Interessante an diesen Debatten ist, dass beide Seiten jeweils identische Argumente nutzen, um für bzw. gegen Bitcoin zu argumentieren. In dieser 5-min Friday Episode diskutiert Alexander Bechtel die drei interessantesten Argumente, die sowohl von Bitcoin-Gegner als auch von Bitcoin Befürwortern in den Ring geworfen werden. Es geht um den Energieverbrauch der Bitcoin-Blockchain, die Transparenz von Bitcoin Zahlungen und die Selbstsouveränität, mit der sich jeder Nutzer von Bitcoin konfrontiert sieht. Falls es Dich interessiert, wie Alexander auf diese drei Argumente blickt und warum alle drei Punkte als Vor- und Nachteil von Bitcoin angebracht werden können, dann höre gerne in die aktuelle 5-min Friday Episode.

Die Episode basiert auf einem Artikel, den Alexander gemeinsam mit Michael Blaschke und Jonas Gross geschrieben hat und den ihr hier (https://paymentandbanking.com/bitcoins-drei-groesste-nachteile-oder-doch-eher-vorteile/) nochmals nachlesen könnt.

News: Kryptoverbot, Coinbase und CBDC

Diese Woche ordnen Alexander, Jonas und Michael in einer neuen News-Episode die relevanten Entwicklungen rund um digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) und Kryptowährungen ein. Worum geht es diesmal? Diese Episode widmet sich im ersten Teil vor allem dem digitalen Euro der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Einführung der zweiten CBDC weltweit. Darüber hinaus diskutieren Alexander, Jonas und Michael im zweiten Teil die Auswirkungen des in einigen Ländern durchgesetzten Krypto-Verbots. Zudem im Fokus: Welche News gibt von Unternehmen rund um Krypto?

CBDC: Die EZB hat zuletzt Ergebnisse ihrer Konsultation zum digitalen Euro veröffentlicht. Das klare Ergebnis: Aus Bürgersicht sollte eine CBDC anonyme Zahlungen ermöglichen. Neben Europa gab es auch in der Ostkaribik spannende Neuigkeiten. Hier wurde erst Ende März die zweite CBDC weltweit eingeführt - DCash als ein blockchain-basiertes Zentralbankgeld für Jedermann soll eine Zahlungsabwicklung in drei Sekunden ermöglichen und funktioniert auch ganz ohne Bankkonto.

Krypto-Verbot: Zuletzt sorgte die Türkei mit der Ankündigung für Schlagzeilen, ab Ende April Zahlungen mit Kryptowährungen verbieten zu wollen. Mit einem solchen Verbot ist die Türkei nicht allein. Auch in zahlreichen weiteren Ländern sind Kryptowährungen verboten. Doch was sind die Motive und Ziele eines Verbots? Was heißt das für den Kryptomarkt?

Krypto in der Unternehmenswelt: Mit Coinbase ist in den letzten Wochen ein wahres Kryptoschwergewicht an die Börse gegangen. Warum ist dieser Börsengang besonders vielversprechend? Was bedeutet er für den Kryptomarkt? Neben dem erfolgreichen Coinbase-Börsengang gab es zuletzt auch von weiteren Unternehmen spannende Ankündigungen. Dazu gehören Microsoft, Amazon und auch die Deutsche Telekom. Worum geht es im Detail? Erfahrt mehr in der neuen Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’ Roll. Viel Spaß beim Hören!

#5minF Krypto-Buzzword-Bingo

Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein! Ein Laster, welches vermutlich die meisten von uns mit sich herumtragen ist die unreflektierte Verwendung von Buzzwords. In der heutigen 5-min Friday Episode spricht Alexander Bechtel darüber, dass diese «Sünde» auch und v.a. an der – Achtung: Buzzword – «Krypto-Community» nicht spurlos vorüber geht. Gerade in neuen und innovativen Bereichen kommt es häufig dazu, dass Begriffe in unterschiedlicher Bedeutung genutzt und durcheinandergeworfen werden. Was ist eigentlich genau eine Blockchain? Was meinen wir, wenn wir «Krypto» sagen? Beschreibt ein «Token» den ERC-Standard oder das Gegenstück zu einem Account? Usw.

Die gute Nachricht ist, dass es sich lohnt für saubere Definitionen und Begriffsverwendungen einzutreten. Alexander teilt in diesem Zusammenhang eine Erfolgsgeschichte, in der er beschreibt, wie er gemeinsam mit Kollegen dazu beigetragen hat, dass der Begriff «programmierbares Geld» sauber verwendet wird. Welche Rolle die Bundesbank in diesem Zusammenhang spielt erfahrt ihr in der heutigen 5-min Friday Episode. Viel Spass beim Reinhören!

#5minF Konsultationsergebnisse der EZB: So soll der digitale Euro aussehen

Am 14. April hat die Europäische Zentralbank (EZB) die Ergebnisse ihrer Konsultation zum digitalen Euro veröffentlicht. Bis Januar 2021 konnten Individuen und Unternehmen ihre Meinung zum digitalen Euro kundtun - nun wurde die Konsultation im Detail ausgewertet. Mehr als 8.000 Teilnehmer nutzten diese Gelegenheit um beispielsweise darauf einzugehen, wie ihrer Meinung nach ein digitaler Euro aussehen sollte. Wie stellen sich die Bürger der Eurozone den digitalen Euro vor? Welche Eigenschaften soll er erfüllen? Wie steht es um Anonymität, Programmierbarkeit und Sicherheit? In der heutigen 5-Minute Friday Episode greift Jonas Groß diese Fragen auf und diskutiert die Kernergebnisse der Konsultation zum digitalen Euro der EZB.

Die Konsultation zeigt ganz klar, dass sich die Bürger der Eurozone für den digitalen Euro vor allem eine Eigenschaft wünschen: Anonymität. So soll ein digitaler Euro wie Bargeld anonyme Zahlungen ermöglichen, sodass keine Drittpartei, wie eine Bank oder eine Zentralbank, auf vertrauliche Transaktionsdetails zugreifen kann. Zudem wird deutlich, dass fast drei Viertel der Befragten für Banken auch im Ökosystem des digitalen Euros eine wichtige Rolle sehen, über die die CBDC letztendlich auch an den Bürger verteilt werden könnten. Um den zu erwartenden negativen Einfluss auf den Finanzsektor abzuschwächen, votiert die Mehrheit der Befragten für ein CBDC-Haltelimit, eine Art Maximalbetrag, oder eine gestaffelte Verzinsung mit teilweise negativen Zinsen auf CBDC.

Doch wie sind nun die Ergebnisse der Umfrage zu interpretieren? Sollte eine CBDC tatsächlich anonyme Zahlungen ermöglichen? Mehr dazu in der heutigen 5-Minute Friday Episode.

Non-Fungible Tokens (NFTs) - Revolution oder zum Scheitern verurteilt?

Was haben digitale Katzen, der erste Tweet von Twitter CEO-Jack Dorsey und ein Dunking von Basketball-Legende Lebron James gemeinsam? Der gemeinsame Nenner sind hier sogenannten Non-Fungible Tokens (NFTs), eines der aktuell heißesten Themen in der Kryptowelt. Doch was genau sind NFTs? Und was haben NFTs mit digitalen Katzen, Tweets und Basketball zu tun? Darum geht es in der heutigen Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’ Roll.

Ein NFT ist ein digitales Besitzzertifikat für ein bestimmtes (digitales) Gut, z.B. ein digitales Sammlerobjekt, wie Kunst, Musik oder auch Erinnerungen. NFTs zeichnen sich durch ihre Einzigartigkeit bzw. Knappheit aus, d.h. das Angebot an NFTs ist stets begrenzt (“limitierte Auflage”). Durch die Blockchain-Technologie ist es nun erstmalig möglich, den Besitz an einer digitalen Sache eindeutig nachzuweisen, da die Technologie verhindert, dass diese digitalen Besitzzertifikate, also die NFTs, dupliziert werden können. Folglich kann der Besitz eines digitalen Gutes zweifelsfrei nachgewiesen werden. Hier entsteht gerade eine gänzlich neue Assetklasse mit zahlreichen innovativen, neuen Geschäftsmodellen, beispielsweise in den Bereichen der digitalen Kunst. Doch all der Euphorie zum Trotz sind NFTs auch mit Risiken verbunden. Dazu zählen Risiken im Bezug auf die Nutzungsrechte der digital abgebildeten Güter oder Kursänderungsrisiken der NFTs. Handelt es sich bei NFTs um eine zukunftsweisende Innovation, die Branchen revolutionieren wird, oder sind NFTs ein Hype, der zum Scheitern verurteilt ist? Mehr dazu in der heutigen Episode.

#5minF: Digitaler Euro der EZB - Werden Banken nun überflüssig?

Sollte die Europäische Zentralbank (EZB) tatsächlich einen digitalen Euro einführen, hätte dies weitreichende Auswirkungen. Für Bürger würde eine neue von der Zentralbank zur Verfügung gestellte digitale Bezahlmöglichkeit geschaffen werden, die für Einkäufe aller Art verwendet werden könnte. Für Banken könnte ein digitaler Euro ebenfalls drastische Folgen haben, da sich Bürger dafür entscheiden könnten, einen Großteil ihrer Ersparnisse statt in Giralgeld in digitalem Zentralbankgeld, also dem digitalen Euro, zu halten. Doch werden Banken durch den digitalen Euro tatsächlich überflüssig? Oder spielen Banken auch beim digitalen Euro der EZB eine wichtige Rolle? In der heutigen 5-Minute Friday Episode greift Jonas Groß genau diese Fragen auf und diskutiert die Rolle der Banken beim digitalen Euro.

Jonas argumentiert, dass Banken auch beim digitalen Euro eine wichtige Position einnehmen werden. Zwar wäre theoretisch ein Setup denkbar, in der gänzlich auf die Unterstützung von Banken verzichtet werden kann. Allerdings hat die EZB klar gemacht, dass sie ein solches System nicht umsetzen möchte, und eher mit Banken in Form einer “Public-Private-Partnership” zusammenarbeiten möchte. Aus diesem Grund kann erwartet werden, dass Banken beim digitalen Euro administrative Aufgaben, beispielsweise bei der Verteilung des digitalen Euros, des Onboardings der Kunden und bei Geldwäscheprüfungen, übernehmen werden. Zudem werden Banken auch als Kreditanbieter weiterhin von großer Wichtigkeit sein, da die EZB dieses Geschäft keinesfalls von Banken übernehmen möchte.

Ihr möchtet mehr über die Rolle der Banken beim digitalen Euro der EZB erfahren? Dann hört in die heutige 5-Minute Friday Episode rein.

#5minF: Interessante Statistiken zum Kryptomarkt von Statista

Wie viele Kryptowährungen gibt es? Welches ist der teuerste Token? In welchem Land werden am Kryptowährungen am intensivsten genutzt? Diese und weitere Fragen beantwortet Alexander Bechtel in der heutigen 5-min Friday Episode mithilfe von Statista, einem der grössten Online-Portale für Statistik. Auf Statista befinden sich über 1,000,000 Statistiken zu mehr als 80,000 Themen aus 22,500 Quellen. Das Hamburger Unternehmen hatte im Jahr 2019 mehr als 1.5 Mio registrierte Nutzer. Unter den Daten lassen sich auch einige interessante Zahlen zum Kryptomarkt finden. Genau diese Zahlen hat sich Alexander genauer angesehen und teilt wie immer kurz und knapp seine interessantesten Learnings im Podcast. Viel Spass beim Reinhören!

Cyrus de la Rubia zu Bitcoins Energieverbrauch und der Rolle von Banken im Krypto-Ökosystem

Bitcoin steht vor allem wegen seines immens hohen Energieverbrauchs erheblich in der Kritik. Nach dem Cambridge Bitcoin Electricity Consumption Index verbraucht das Bitcoin-System inzwischen pro Jahr mehr Strom als ganz Schweden. Ist Bitcoin deshalb aus Umweltgründen untragbar? Oder gibt es Gründe, die den hohen Stromverbrauch rechtfertigen? In der heutigen Episode sprechen Jonas und Alexander darüber mit Cyrus de la Rubia von der Hamburg Commercial Bank. Cyrus beschäftigt sich als Chefökonom der Bank mit verschiedensten makroökonomischen Themen. Kryptowährungen sind derzeit einer seiner Forschungsschwerpunkte, wozu er regelmäßig Beiträge für das Manager Magazin veröffentlicht - auch zu Bitcoins Energieverbrauch. Jonas, Alexander und Cyrus diskutieren über die Gründe für Bitcoins Energieverbrauch und Probleme, die aus dem hohen Energieverbrauch resultieren. Außerdem thematisieren sie den Vergleich zwischen Bitcoin und Gold und machen deutlich, weshalb Bitcoin trotz des hohen Energieverbrauchs eine Daseinsberechtigung hat.

Neben dem Energieverbrauch von Bitcoin geht es in der Episode auch um die Blockchain-Technologie im Allgemeinen und darum, welche Rolle Banken im Krypto-Ökosystem spielen könnten. Ist die Blockchain für Banken eine Gefahr oder Chance? Welches Potential hat diese Technologie für die Bankenlandschaft?

Ihr seid neugierig? Dann hört gleich in die neue Episode rein. Viel Spaß beim Hören!

#5minF: Blockchains müssen miteinander reden können

Distributed-Ledger-Technologie (DLT) wird oft dafür gelobt, dass sie gegenüber herkömmlichen zentralisierten Datenbanken deutliche Vorteile bietet. Einerseits können an der verteilten Datenbankarchitektur viele öffentliche oder private Teilnehmer (oder Knoten) beteiligt sein. Andererseits bietet ein sauber gebautes Distributed Ledger ein sicheres Protokoll, von dem seine Unterstützer glauben, dass es den Schutz der persönlichen Daten seiner Benutzer und anderer geghosteter Assets garantiert.

Doch muss ein Distributed Ledger interoperabel sein mit einem anderen Distributed Ledger – oder gar mit einer Off-Ledger-Datenbank? In der heutigen „5-Minute-Friday“-Episode erklärt Dr. Michael Blaschke, warum Interoperabilität von DLT noch viel stärker antizipiert werden könnte in DLT-Implementierungsprojekten. «Interoperability-by-Design», also Interoperabilität als inhärentes Design-Feature einer DLT-Anwendung, könnte ein Design-Prinzip sein, um in Zukunft die «Balkanisierung» des Blockchain-Ökosystems zu vermeiden.